Rückblick

Sommerausstellung 2017

Ich sehe mich. Frauenporträts von Angelika Kauffmann

Im 18. Jahrhundert wurde in England der Versuch unternommen, die Porträtmalerei mit sogenannten Rollenbildnissen aufzuwerten. Das Rollenbildnis versetzte seine Protagonisten in historische oder mythologische Rollen und nobilitierte damit die Gattung. Besonders in ihren Freundschafts- und Attitüdenbildnissen sowie mit türkischen Maskeraden ihrer weiblichen Modelle setzte Angelika Kauffmann eigene Akzente. Auf der Suche nach Identität wandten sich viele vermögende Frauen an die Künstlerin, um ihr Porträt malen zu lassen.

Sommerausstellung 2016

Das bin ich. Kinderporträts von Angelika Kauffmann

Schon in ihren Lehrjahren beschäftigte sich Angelika Kauffmann mit der Darstellung von Kindern. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Beispiele von Kinderporträts aus Kauffmanns Englandzeit, aber macht auch den Entstehungsprozess des Bildnisses der königlichen Familie von Neapel nachvollziehbar. Darstellungen von Jesuskind und Kinderfiguren aus Historiengemälden ergänzen die Schau. Eine von Kindern zusammengestellte Auswahl an historischem Spielzeug der Sammlung Iris Alge (ehemals Spielzeugmuseum Wolfurt, heute vorarlberg museum) ist ebenfalls Teil der Ausstellung.

Sommerausstellung 2015

Angelika Kauffmann. Residenz Rom

Als Angelika Kauffmann 1782 nach Rom zurückkehrt, lässt sie sich in der Via Sistina, nahe der Kirche Trinità dei Monti, nieder. In diesem Palazzo residierte der Maler Anton Raphael Mengs in seinen ersten römischen Jahren von 1751 bis 1758. Kauffmanns Salon wird zum kosmopolitisch ausgerichteten Treffpunkt von Künstlern, Aristokraten und Intellektuellen. Wichtige Historiengemälde und exemplarische Bildnisse präsentieren die römische Werkphase der Künstlerin. Die Ausstellung gewährt auch Einblicke in die Beziehungen von Angelika Kauffmann zu ihrem Cousin Johann Kauffmann sowie in das Schaffen des Bildhauers und entfernten Verwandten Johann Peter Kauffmann.

Heimatmuseum 2015/2016

hüslo – bopplo – spielo

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl an Spielzeug aus dem Bregenzerwald von der Jahrhundertwende bis zu Beginn des „Plastikzeitalters“: Spielsachen, mit denen gespielt worden ist, die Geschichten erzählen können, die aufbewahrt worden sind, die Erinnerungen an die Kindheit wecken. Gekauftes Spielzeug gab es nur zu besonderen Anlässen, meistens wurde es selbst gemacht. Mit Spielzeug wurden bestimmte Vorgänge des Alltags nachgeahmt und nachgespielt: Mädchen spielten mit Puppen und Puppenküchen, Buben mit Holztieren, Holzställen und Baukästen. Und womit spielen Kinder heute? Kinder der Volksschule Schwarzenberg stellen ihr Lieblingsspielzeug den Spielsachen von früher gegenüber.